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Kronen Zeitung

vor 3 Stunden
ÖsterreichFC Red Bull Salzburg

EXPERTE FLORIAN KLEIN:

„Salzburg ist auf dem Weg zum Fußball von früher“

Philip Kirchtag

Für Fußball-Vizemeister Salzburg beginnt am Freitag (20.30) das Bundesliga-Frühjahr. Zum Auftakt treffen die Bullen daheim auf die Wiener Austria. Der ehemalige ÖFB-Teamkicker Florian Klein, der für beide Klubs gespielt hat, sprach mit der „Krone“ über die Partie, den Fußball der Mozartstädter und welche zwei Spieler ihn begeistern.


Drei Pflichtspiele hat Salzburg im Jahr 2026 schon in den Beinen. Am Freitag (20.30) startet für die Bullen auch die Bundesliga wieder, die Wiener Austria ist in Wals-Siezenheim zu Gast. Vor dem Schlager sprach die „Krone“ mit Florian Klein, der in seiner Karriere 61 Partien für die Mozartstädter und 239 Matches für die Veilchen bestritten hat. „Die Austria ist immer schwierig einzuschätzen, aber ich glaube, dass es eine spannende Partie werden kann“, sagt der 39-Jährige, der dennoch überzeugt ist: „Grundsätzlich gehe ich von einem Heimsieg aus.“ 

Bild: ServusTV/Philipp Carl Riedl

Die Statistik spricht klar für diese Einschätzung. Seit 23 Spielen haben die Bullen nicht mehr gegen die Veilchen verloren. Folgt am Freitag Partie Nummer 24, stellen sie die Allzeit-Bestmarke von Rapid ein. Daheim liegt die bislang letzte Niederlage gegen die Hauptstädter noch viel länger zurück. Im September 2014 entführten die Wiener zuletzt drei Punkte aus der Arena des aktuellen Tabellenführers. 

"Die Bullen pressen wieder enorm hoch, verdichten das Zentrum und probieren den Gegner nach außen zu lenken, um dort den Ball zu erobern. "Florian Kleinfan.at quote icon

Als Servus TV-Experte hat der 45-fache ÖFB-Teamspieler heuer in der Europa League viele Spiele der Bullen verfolgt. Vor allem die letzten beiden Partien gegen Basel und Aston Villa haben ihm gefallen. „Da waren einige gute Sachen dabei. Ich habe schon das Gefühl, dass sich Salzburg in der Wintervorbereitung gesteigert hat und man wieder auf dem Weg zum Fußball von früher ist“, betont Klein. Was er damit genau meint? „Die Bullen pressen wieder enorm hoch, verdichten das Zentrum und probieren den Gegner nach außen zu lenken, um dort den Ball zu erobern. Das hat gegen Basel wirklich super funktioniert.“

Bild: Andreas Tröster

Bild: GEPA

Red Bull Salzburg als Titelkandidat Nummer eins
Wichtig sei es nun, den Schwung auch in die Liga mitzunehmen. „Die Spiele dort sind natürlich anders als auf der internationalen Bühne. Wenn Salzburg gegen die Austria verliert, kann es auch wieder in eine weniger positive Richtung gehen“, weiß der Linzer, für den die Bullen aber Titelkandidat Nummer eins sind: „Ich gehe davon aus, dass Salzburg Meister wird. Sie haben am meisten Qualität. Auch wenn der LASK sicher nicht zu unterschätzen ist.“  

Besonders angetan ist Klein von zwei Mittelfeldspielern in der Truppe von Trainer Thomas Letsch: „Kerim Alajbegovic und Sota Kitano sind für mich die besten Spieler in der Mannschaft“, so der 39-Jährige, der auch gleich eine Begründung liefert: „Alajbegovic hat eine hohe individuelle Qualität und was mir besonders an ihm gefällt ist, dass er so oft den Abschluss sucht. Das ist für einen 18-Jährige nicht selbstverständlich. Kitano ist mit dem Ball enorm trickreich und wendig, aber auch richtig gut gegen den Ball. Das hat mich ehrlich gesagt ein bisschen überrascht.“ 


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